Gute Behandlung
liegt in unserer Natur

Hausärztliche Versorgung

Hausärzte spielen eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung: Sie begleiten ihre Patienten langfristig – insbesondere bei älteren und chronisch kranken Menschen. Sie kennen die Krankengeschichte ihrer Patienten und ihr soziales Umfeld. So können sie optimal auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und Patienten bei Bedarf gezielt an weitere Fachärzte überweisen. Genau das leisten wir in unserer hausärztlichen Praxis.

Zu unserem Behandlungsspektrum zählen Check-ups, Hautkrebs-Screenings, Disease-Management-Programme (DMPs), Ultraschall des Abdomens und der Schilddrüse sowie eine reisemedizinische Versorgung mit Gelbfieberimpfstelle, kleine operative Eingriffe (u.a. bei Abszessen oder Hauttumoren) und die psychosomatische Grundversorgung. In der Behandlung von Patienten mit Essstörungen arbeiten wir eng mit ANAD und dem TNE zusammen.

Unsere Diagnostikleistungen für Sie

Die Abkürzung EKG steht für Elektrokardiogramm. Ein EKG ist die grafische Darstellung der elektrischen Vorgänge der Erregungsausbreitung im Herzmuskel. Das EKG ist eine einfache und schmerzfreie Untersuchung, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt.

Ein EKG ist oft ein fester Bestandteil von Routineuntersuchungen. Am Verlauf der Kurve kann der Arzt Herzrhythmusstörungen oder Störungen in der Erregungsausbreitung im Herzmuskel erkennen. Daraus kann er Rückschlüsse ziehen: auf verschiedene Herzerkrankungen, auf Störungen des Mineral- und Salzhaushalts sowie auf einige Lungenerkrankungen.

Ein Belastungs-EKG wird beispielsweise für die Behandlungskontrolle bei verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck genutzt. Ein Belastungs-EKG eignet sich aber auch zur Einschätzung der sportlichen Belastbarkeit und Kondition.

Dafür wird die Herztätigkeit während einer körperlichen Belastung wie beim Radfahren (Fahrrad-Ergometrie) aufgezeichnet. Dabei wird die Intensität in Abhängigkeit von Alter und Zustand des Patienten kontinuierlich gesteigert.

Mit einem Lungenfunktionstest kann der Arzt die Funktion der Lunge und der Atemwege überprüfen. Wir setzen in unserer Praxis auf die bewährte Spirometrie: Der Patient atmet dabei fest in ein Mundstück ein und aus, an dem ein sogenanntes Spirometer angeschlossen ist, über das der Arzt die Luftmenge und -geschwindigkeit beim Atmen messen kann. So lassen sich viele Lungenkrankheiten wie Asthma oder COPD erkennen und der Therapieerfolg überprüfen.

Mit Hilfe der Sonographie lässt sich einfach und schmerzfrei die Struktur verschiedener Organe untersuchen. Ein Ultraschallgerät sendet Ultraschallwellen aus, misst deren unterschiedliche Reflexion im Gewebe und verarbeitet sie zu einem Bild des Körpers in unterschiedlichen Graustufen. Das Verfahren kann auch risikolos bei Schwangeren und Kindern eingesetzt werden. Mithilfe der Sonographie können verschiedene Krankheiten in Bauchorganen (unter anderem Leber, Gallenblase und Milz) oder der Schilddrüse (unter anderem Knoten und Zysten) abgeklärt werden.

Da der Blutdruck im Laufe eines Tages erheblich schwanken kann und bereits auf kleinste körperliche und seelische Belastungen reagiert, erhält der Arzt zuverlässige Blutdruckwerte nur durch mehrmalige Messungen oder eine Langzeitblutdruckmessung. Für eine Langzeitblutdruckmessung erhält der Patient ein spezielles Messgerät, das aus einer Manschette am Oberarm und einem Aufnahmegerät am Gürtel besteht. In Abständen von 15 Minuten unter tags und 30 Minuten nachts misst das Gerät den Blutdruck und zeichnet ihn 24 Stunden lang auf. Der Patient sollte den Arm möglichst ruhig und auf Herzhöhe halten, kann sich aber ansonsten frei bewegen. Außerdem protokolliert der Patient seinen Tagesablauf, u.a. seine körperlichen Aktivitäten, emotionale Belastungen, Ruhephasen und Einnahme von Medikamenten; so kann der Arzt die Werte später leichter bewerten.

Für Untersuchungen in angrenzenden Fachbereichen arbeiten wir eng mit renommierten Experten zusammen.
Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit in unserem CoMedicum können wir häufig besonders zeitnah Patienten überweisen.

Unser Therapieangebot für Sie

 

Der Check-up 35 gilt als Gesundheits-TÜV: Alle zwei Jahre haben Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr im Rahmen des gesetzlichen Vorsorgeprogramms als Kassenleistung Anspruch auf eine allgemeine Untersuchung zur Früherkennung von möglichen Krankheiten. So können unter anderem Risikofaktoren und Frühsymptome einer Herz-Kreislauf-, Nieren- oder Diabeteserkrankung entdeckt werden, noch bevor gesundheitliche Probleme auftreten.

 

 

 

Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte Hautkrebs-Screening. Dabei untersucht der Arzt die Haut am ganzen Körper auf auffällige Veränderungen. Bei unklaren oder verdächtigen Befunden überweist er den Patienten an einen Dermatologen.

 

 

Impfungen werden zur Vorbeugung von schweren Krankheiten eingesetzt, gegen die auch die moderne Medizin nur eingeschränkte oder keine Behandlungsmöglichkeiten hat. Ein Impfarzt führt zunächst eine Impfanamnese durch, gibt Verhaltensempfehlungen und klärt über Nebenwirkungen sowie Dauer des Impfschutzes auf. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig vor Reiseantritt über vorgeschriebene oder empfehlenswerte Impfungen zu erkundigen.

Die Tauglichkeits-Untersuchung für Sporttaucher muss jeder Taucher regelmäßig bei einem dafür ausgebildeten Arzt durchführen lassen. Dabei wird beispielsweise mit einem Ruhe-EKG, einer Ergometrie-Beurteilung oder einem Lungenfunktionstest die körperliche Leistungsfähigkeit geprüft. Darüber hinaus werden mittels Ohrmikroskopie und Tympanometrie der Gehörgang und die Trommelfelle sowie der akustische Widerstand detailliert untersucht.

* Diese Untersuchungen finden nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) statt. Die Tauchtauglichkeit ist bis zum 40. Lebensjahr drei Jahre und ab dem 40. Lebensjahr ein Jahr lang gültig. Für Kinder und Jugendliche gelten andere Regeln.

Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme, die chronisch Erkrankten (unter anderem mit koronaren Herzkrankheiten, Asthma, Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung oder Diabetes mellitus Typ II) dabei helfen, ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Nicht zuletzt können Disease-Management-Programme dazu beitragen, die ärztliche Behandlung langfristig zu verbessern und Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Neurosen, psychosomatische Krankheiten und pathologische Reaktionen auf belastende Lebensereignisse zählen in allen industrialisierten Ländern inzwischen zu den häufigsten Krankheitsbildern: Ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung im Erwerbstätigenalter ist davon betroffen. Dennoch werden die meisten psychischen und psychosomatischen Erkrankungen erst nach durchschnittlich sieben Jahren richtig diagnostiziert und behandelt. Deshalb ist eine Psychosomatische Grundversorgung durch Hausärzte von immer größerer Bedeutung.

Naturheilverfahren sollen die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren und nutzen dafür in der Natur vorkommende Mittel oder Reize. Im Gegensatz zu den alternativmedizinischen Heilmethoden lässt sich die Wirkungsweise der Naturheilkunde oft wissenschaftlich belegen. Zur klassischen Naturheilkunde zählen u.a. die folgenden Naturheilverfahren:

Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapieformen und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen verwurzelt. Grundlage ist das Wissen um die verschiedenen Wirkungen von Heilpflanzen und ihre entsprechende Anwendung. Die Pflanzenheilkunde basiert auf traditioneller Medizin – Erfahrungswerte und überliefertes Wissen spielen eine wichtige Rolle.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie kommt unter anderem bei Muskel- und Gelenkbeschwerden zum Einsatz. Als Regulationstherapie hat sie das Ziel, gestörte Regelkreise und Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Neuraltherapie wurde von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke in den 1920er-Jahren entwickelt und hat sich seitdem bewährt.